Festgottesdienst
Festgottesdienst "150 Jahre Kirche Passow"

Noch vor Weihnachten

Am 2. Advent soll das Baugerüst an der Dorfkirche Passow verschwunden sein

Seit Monaten wird in Passow im Kreis Ludwigslust-Parchim kräftig gearbeitet, jetzt ist das Ende der Sanierungsarbeiten in greifbare Nähe gerückt. Anfang Oktober konnte bereits „150 Jahre Kirche Passow“ in der renovierten Kirche gefeiert werden.

Elisabeth Gladasch ist stolz – und das mit Recht: gemeinsam mit unzähligen freiwilligen Helferinnen und Helfern haben sich die Pfarrgemeindegeräte und Pastor Riccardo Freiheit ins Zeug gelegt. Sie wissen: ohne das Engagement der Ehrenamtlichen, die sich unermüdlich dafür einsetzen, „dass die Kirche im Dorf bleibt“, wäre in Passow nichts möglich. So hat man denn zusammen viele kleine Schritte unternommen. Mit großem Erfolg!

Dabei stand am Anfang eine gewaltige Herausforderung, Feuchtigkeit und Schimmelpilz hatten der 1868 errichteten neugotischen Kirche schwer zugesetzt – das Mauerwerk war stark in Mitleidenschaft gezogen. Deswegen musste nicht nur der Dachstuhl erneuert werden, sondern es mussten auch einige Mauerwerksanker eingezogen werden. Am Ende standen mehr als 260.000 Euro im Raum. Neben dem Eigenanteil der Gemeinde haben der Kirchenkreis, die Landeskirche und das Land Mecklenburg geholfen, ebenso wie verschiedene Stiftungen. So auch die Stiftung KiBa mit 15.000 Euro, die Passow über dies zur „Kirche des Monats Februar 2018“ gekürt hat, um die Gemeinde stärker in die Öffentlichkeit zu rücken.

Jetzt ist der Zeitplan ziemlich übersichtlich geworden, Anfang Oktober stand neben den fast abgeschlossen Sanierungsarbeiten auch das Thema „150 Jahre Kirche Passow“ im Mittelpunkt. Im Rahmen des Festgottesdienst zum Kirchengeburtstag predigte der der Schweriner Bischof Dr. Andreas v. Maltzahn und zeigte sich sichtlich beeindruckt vom Engagement der Passower. Vor vielen geladenen Gästen und Förderern sprach er der Gemeinde seine Anerkennung aus.

Am 2. Advent soll das „richtige“ Jubiläum gefeiert werden – ohne Baugerüst und mit einem dann wieder vollverschiefertem Kirchturm. Die Vorfreude darauf ist groß.

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