Dorfkirche Potsdam-Fahrland

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Kirche Dorfkirche Potsdam-Fahrland
Ort 14476 Potsdam OT Fahrland, Ketziner Str. 19
Landkreis Potsdam
Bundesland Brandenburg
Landeskirche Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
Beschreibung

Der einschiffige verputzte Backsteinbau in Ziegelbauweise wurde 1709 errichtet, wobei Teile einer mittelalterlichen Vorgängerkirche mit einbezogen wurden. 1740 baute man Feldsteinsockel des quadratischen Turms auf stockte ihn weiter auf. Heute trägt er ein Pyramidendach und eine Turmkugel, an der Westseite ist eine Uhr eingelassen. Ein ockerfarbener Anstrich überdeckte die Konstruktion aus Fachwerk, um den Eindruck eines massiven Putzbaus zu erzeugen.

Weil die Gemeinde weiterhin wuchs, 1770 wurde eine Hufeisenempore eingezogen – 1930 wurde sie bei Umbauarbeiten wieder gekürzt, damit die ovalen Bleiglasfenster („Ochsenaugen“) an der Ostwand wieder sichtbarer wurden. 1985 hatte sich der Turm stark in Richtung Schiff geneigt und drohte einzustürzen. Ein im Inneren eingezogene Stahlkonstruktion stellte die nötige Stabilität wieder her. Drei Glocken von 1921 aus der Glockengießerei Apolda bilden das Geläut.

Das Langhaus besitzt an jeder Seite fünf segmentbogenförmige Fenster, davon eines im Chor. Vier Epitaphe aus dem 18. Jhd. stehen an der Südseite. Im Osten ist eine Sakristei angebaut. Als Patronatsinhaber stiftete Friedrich I. die Innenausstattung. An der Ostwand oberhalb des Altars befindet sich eine spätbarocke polygonale Kanzel. Der ursprüngliche Schalldeckel wurde erst beim Umbau entdeckt und wieder über der Kanzel angebracht. Aus dieser Zeit stamm auch ein Altarblatt (heute an der Rückwand des Schiffs). Zwischen Turmvorhalle und Kirchenschiff befindet sich ein gotischer Spitzbogen, die Empore ruht auf marmorierten, toskanischen Säulen. G. F. Steinmeyer & Co schufen 1930 die Orgel auf der Westempore mit frühklassizistischem Prospekt.

Filmkulisse: Im Osten Fahrlands liegt die ehemalige Heeres-Reitschule (später Schule für Schnelle Truppen Krampnitz. Das 1994 von den sowjetischen Truppen aufgegebene Gelände wurde vom nahe gelegenen Studio Babelsberg für zahlreiche Filmproduktionen genutzt („Inglourious Basterds“, „Resident Evil“, „Operation Walküre“, „Monuments Men“, „Der Pianist“ u.v.a.) Heute entsteht hier „Potsdams neuer Norden“, ein modernes Stadtviertel für 10.000 Menschen.

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Unsere Förderungen

2026

Dachsanierung
gefördert mit 15.000 Euro

  1. Sanierung der Holzkonstruktion des Dachstuhls
  2. Ernerung Dacheindeckung aus Biberschwanzziegel
  3. Instandsetzung Fassadenputz
  4. Schutzanstrich der Fenster
  5. Instandsetzung des Deckenputzes nach der Sanierung
  6. Wiederherstellung Ziergesimse in Innenraum
2025

gefördert mit 5.000 Euro (Drittmittelförderung 5.000 Euro Stiftung Brandenburgische Dorfkirchen)

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