Kirche des Jahres 2026
Kirche des Jahres 2026

„Kirche des Jahres 2026“ in Zöblitz

Plätze zwei und drei gehen nach Brandenburg und Baden-Württemberg

Die Stadtkirche im sächsischen Zöblitz hat sich als Siegerin im Wettbewerb um den Titel der „Kirche des Jahres 2026“ der Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler (Stiftung KiBa) durchgesetzt. Mit 2.262 Stimmen gewann das gotische Gotteshaus mit großem Abstand auf die anderen elf zur Wahl stehenden Kirchen. Insgesamt beteiligten sich mehr als 11.000 Personen online und per Postkarte an der Abstimmung zum Publikumspreis.

Die Geschäftsführerin der KiBa, Catharina Hasenclever, gratuliert der Gemeinde: „Ohne die vielen kirchenbegeisterten Menschen in Zöblitz wäre dieser Sieg nicht möglich gewesen. Die große Beteiligung an der Abstimmung zeigt, was auch schon im Engagement bei der Sanierung deutlich wurde: Ihre Kirche ist den Menschen im Dorf sehr wichtig. Das gilt im Übrigen auch für die Gemeinden der anderen elf Kirchen.“

1. Platz: Stadtkirche Zöblitz (Sachsen)

Stadtkirche Zöblitz im Erzgebirgskreis (Sachsen)

Stadtkirche Zöblitz im Erzgebirgskreis (Sachsen)

Stadtkirche Zöblitz im Erzgebirgskreis (Sachsen)

Stadtkirche Zöblitz im Erzgebirgskreis (Sachsen)

Stadtkirche Zöblitz im Erzgebirgskreis (Sachsen)

Stadtkirche Zöblitz im Erzgebirgskreis (Sachsen)

Stadtkirche Zöblitz im Erzgebirgskreis (Sachsen)

Stadtkirche Zöblitz im Erzgebirgskreis (Sachsen)

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Die Ursprünge der Zöblitzer Stadtkirche reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück. Nach Zeiten von Pest und Kriegen wurde das ursprünglich kleine gotische Gotteshaus im Jahr 1728 umfassend umgebaut, erweitert und nahezu vollständig erneuert. Aus dieser barocken Epoche stammen unter anderem der Taufstein, der vergoldete Kanzelaltar, die ehemaligen Beichtstühle sowie zahlreiche Hölzer im Kirchturm.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erhielt die Kirche ein neues Erscheinungsbild: 1904 gestalteten Handwerker das Innere von Kirche und Turm im barockisierenden Jugendstil um. Die Stiftung hat die Sanierung von Kirchturm und Glocken der Zöblitzer Stadtkirche mit 10.000 Euro unterstützt.

2. Platz: Dorfkirche Gnewikow (Brandenburg)

Dorfkirche Gnewikow im Kreis Ostprignitz-Ruppin (Brandenburg)

Dorfkirche Gnewikow im Kreis Ostprignitz-Ruppin (Brandenburg)

Dorfkirche Gnewikow im Kreis Ostprignitz-Ruppin (Brandenburg)

Dorfkirche Gnewikow im Kreis Ostprignitz-Ruppin (Brandenburg)

Dorfkirche Gnewikow im Kreis Ostprignitz-Ruppin (Brandenburg)

Dorfkirche Gnewikow im Kreis Ostprignitz-Ruppin (Brandenburg)

Dorfkirche Gnewikow im Kreis Ostprignitz-Ruppin (Brandenburg)

Dorfkirche Gnewikow im Kreis Ostprignitz-Ruppin (Brandenburg)

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Den zweiten Platz im Wettbewerb errang die Dorfkirche in Gnewikow (Brandenburg, 1.672 Stimmen). 1375 wurde die mittelalterliche Feldsteinkirche erstmals erwähnt. Der heutige Bau mit dreiseitigem Ostschluss wurde im 15./16. Jhd. fertiggestellt, die Westempore und die Ausstattungen stammen aus dem 17. Jhd. Zu DDR-Zeiten stillgelegt, wurde sie nach dem Ende der deutschen Teilung wieder für Gottesdienste geöffnet. Für die umfassende Sanierung stellte die Stiftung KiBa, eine Projektspende inklusive, 20.000 Euro zur Verfügung.

3. Platz: Kilianskirche Mundelsheim (Baden-Württemberg)

Kilianskirche Mundelsheim im Kreis Ludwigsburg (Baden-Württemberg)

Kilianskirche Mundelsheim im Kreis Ludwigsburg (Baden-Württemberg)

Kilianskirche Mundelsheim im Kreis Ludwigsburg (Baden-Württemberg)

Kilianskirche Mundelsheim im Kreis Ludwigsburg (Baden-Württemberg)

Kilianskirche Mundelsheim im Kreis Ludwigsburg (Baden-Württemberg)

Kilianskirche Mundelsheim im Kreis Ludwigsburg (Baden-Württemberg)

Kilianskirche Mundelsheim im Kreis Ludwigsburg (Baden-Württemberg)

Kilianskirche Mundelsheim im Kreis Ludwigsburg (Baden-Württemberg)

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Die drittplatzierte Kilianskirche im württembergischen Mundelsheim (1459 Stimmen) besitzt einzigartige Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert. Das ursprüngliche Gotteshaus ist vermutlich vor 811 errichtet worden und wurde 1440 bei der Eroberung der Stadt durch ein Heer der Reichsstädte zerstört. Anna von Venningen ließ die Kilianskirche um 1450 wieder aufbauen. Im 19. Jahrhundert war die Kirche mehrfach vom Abriss bedroht.

Die Stiftung unterstützte die Restaurierung des Turms mit 10.000 Euro.

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