Johanneskirche Wusterhusen

Johanneskirche Wusterhusen Johanneskirche Wusterhusen Johanneskirche Wusterhusen Johanneskirche Wusterhusen Johanneskirche Wusterhusen Johanneskirche Wusterhusen Johanneskirche Wusterhusen Johanneskirche Wusterhusen Johanneskirche Wusterhusen
Kirche Johanneskirche Wusterhusen
Ort 17509 Wusterhusen, Wolgaster Straße 6
Landkreis Vorpommern-Greifswald
Bundesland Mecklenburg-Vorpommern
Landeskirche Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche)
Beschreibung

Die Johanneskirche steht auf einem leicht erhöhten Grundstück und ist durch eine rötliche Steinmauer eingefriedet. Vermutlich gab es an dieser bereits um 1230 ein hölzernes Kirchengebäude. Im 13. Jhd. errichtete man eine dreischiffige Backsteinkirche mit drei Jochen, 1268 wurde die Sakristei gebaut. Gegenüber dem Schiff ist der Chor mit Fünfachtelschluss stark eingezogen. Der massige Westturm auf quadratischem Grundriss wurde in drei Bauabschnitten errichtet, das dafür nötige Holz wurde dendrochronologischen Untersuchen zufolge 1479, 1504 und 1516 geschlagen. Die älteste der drei Glocken wurde vermutlich 1319 gegossen.

Im Westen steht ein dreifach profiliertes Spitzbogenportal, darüber zwei Rundbogenfenster unterschiedlicher Größe. Auf der Südseite befindet sich eine reich profilierte und vierfach getreppte Priesterpforte mit glasiertem rot-schwarzem Gewändeprofil. Sie wurde im 21. Jhd. mit Mauersteinen zugesetzt. Ein Kreuzrippengewölbe deckt den Chor, seine Wandmalereien stammen aus dem 13. Jhd. Mehrere Strebepfeiler stabilisieren das gesamte Bauwerk.

Bemerkenswert ist der kostbare mittelalterliche Schnitzaltar von 1510. Die Predella (um 1700) zeigt das Abendmahl, der Altaraufsatz (1650) ein Kreuzigungsgemälde. Zwei monumentale Skulpturen von Moses und Aaron flanken den Altar. 1963 entdeckte man die doppelte Bemalung der Altarflügel bei Restaurierungsarbeiten wieder, auf der Innenseite ist die Annenlegende Marias als mehrteiliger Zyklus dargestellt.

Die Kanzel stammt aus der 1. Hälfte des 17. Jhds., der granitene Taufstein aus dem 13. Jhd., die Wandmalereien am Triumphbogen wurden im 15. Jhd. geschaffen. Sie zeigen die Heiligen drei Könige und weitere Heilige. Carl August Buchholz baute 1841 die zweimanualige Orgel, die größtenteils im Original erhalten ist.

Flachland: Östlich von Wusterhusen liegt der „Hohe Berg“, ein Überbleibsel der Weichseleiszeit. Sein Name lässt eine gewisse Größe vermuten, in Wahrheit misst er aber nur 48m.

Karte » auf der Landkarte anzeigen

Unsere Förderung

2026

Portalsanierung
gefördert mit 10.000 Euro

  1. Sanierung des romanischen Südportals und des Strebepfeilers

Weitere Kirchen in der Nähe von Wusterhusen

Mehr entdecken!