St. Peter und Paul Niederndodeleben

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Kirche St. Peter und Paul Niederndodeleben
Ort 39167 Hohe Börde, Kirchhof
Homepage www.ekmd.de/kirche/kirchenkreise/haldensleben-­wolmirstedt/mitte/niederndodeleben-­irxleben/
Landkreis Börde
Bundesland Sachsen-Anhalt
Landeskirche Evangelische Kirche in Mitteldeutschland
Beschreibung

Die im Kern romanische Dorfkirche mit massivem Westturm wurde 1150 aus Bruchsteinen als Wehrkirche errichtet. Eine erste größere Renovierung ist um 1330 belegt. 1662 bekam der Turm seinen achtseitigen Helm. Ein größerer Umbau fand in den Jahren 1709-1711 statt. Dabei wurde die Kirche nach Osten verlängert und im gotischen Stil erhöht. Bis zum Choransatz wurden die romanischen Umfassungsmauern übernommen. Das untere Turmgeschoss ist mit Ecklisenen und Rundbogenfries auf Konsolen gegliedert, im Glockengeschoss finden sich paarweise Rundbogenöffnungen mit Mittelsäulchen und Würfelkapitellen. Zwei mittelalterliche Bronzeglocken wurden 1375 und 1459 gegossen. Auch die im Süden angebaute Sakristei stammt aus dieser Zeit, ebenso wie die Vorhalle vor dem romanischen Portal.

Der Innenraum mit dreiseitigem Chor ist flachgedeckt, zweiteilige Spitzbogenfenster lassen Tageslicht einströmen. Die Emporen ist auf 1617 datiert, die zweigeschossige Nordempore ist im unteren Geschoss reich mit Malereien aus dieser Zeit verziert. Zu sehen sind Wappenschilde mit Darstellungen des Heiligen Mauritius, der Passion, Ostern und Christi Himmelfahrt. Die eingeschossige Westempore trägt die 1751 von Johann Georg Hartmann erbaute Orgel mit reich geschnitztem Prospekt mit drei Pfeifentürmen und reichem Akanthusornament.

Das Altarbild ist ein effektvolle Helldunkelmalerei von Johann Georg Aberkunk (1686) und zeigtdie Kreuzigung. Neben dem Altars befinden sich vergitterte Logeneinbauten und barockes Chorgestühl mit den Einsetzungsworten des Abendmahls an der Brüstung. Die barocke Kanzel mit Blumen und Fruchtgehängen am fünfseitigen Korb und Petrus als Kanzelträger ist von 1674. Ein Epitaph mit Kreuzigungsgruppe in der Vorhalle ist vermutlich von 1469.

Begegnungs- und Bildungsstätte: in einem ehemaligen Pfarrhaus wurde 1988 das Mauritiushaus unter der Leitung von Pfarrer Markus Meckel gegründet. Er verließ Niederndodeleben ein Jahr später, als er zum letzten Außenminister der DDR ernannte wurde.

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