Verleihung der Siegerurkunde in Ranzin
Verleihung der Siegerurkunde in Ranzin PEK/Sebastian Kühl

„Was für ein Bahnhof!“

Dorfkirche Ranzin gewinnt „Kirche des Jahres“

Am Ende hat sogar das Wetter mitgespielt bei der Übergabe der Siegerurkunde an die Dorfkirchengemeinde im vorpommerschen Ranzin. Hartmut Dobbe vom Vergabeausschuss der Stiftung war dort und hat die Glückwünsche überbracht.

„Wir sind ganz überwältigt – was für ein Bahnhof“, schreibt Pastor Ulf Harder einen Tag nach dem großen Ereignis in einer E-Mail an die Stiftung. Und dabei hätte die Feier noch viel größer ausfallen können, würde die Corona-Pandemie dem nicht Einhalt gebieten. Man freue sich auf jeden Fall doppelt, so Harder, denn der Abstand zur zweitplatzierten Kirche sei doch beachtlich.
 

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Übergabe der Siegerurkunde in Ranzin PEK/Sebastian Kühl

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Übergabe der Siegerurkunde in Ranzin PEK/Sebastian Kühl

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Übergabe der Siegerurkunde in Ranzin PEK/Sebastian Kühl

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Übergabe der Siegerurkunde in Ranzin PEK/Sebastian Kühl

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Übergabe der Siegerurkunde in Ranzin PEK/Sebastian Kühl

Der besondere Charme der Auszeichnung liegt in der regionalen Verbundenheit und der Wertschätzung. Das sieht man auch in Ranzin so. „Als Kirchengemeinde können wir uns nichts Besseres wünschen“, findet Pastor Harder. Übrigens: Ranzin ist die zweite Gemeinde in Vorpommern, die die Auszeichnung „Kirche des Jahres“ erhalten hat – 2013 ging der Publikumspreis an den Dom St. Nikolai zu Greifswald. Als Mecklenburger Gemeinde - Vorpommern und Mecklenburg werden ja gerne mal in einen Topf geworfen - stand die die Stadtkirche St. Marien in Plau am See 2012 auf dem Siegertreppchen. Im vergangenen Jahr konnten sich die Saarländer in St. Stephanus zu Böckweiler über den Preis freuen.

Im Grunde genommen seien eigentlich alle Kirchen in Deutschland besondere und bemerkenswerte Gebäude, fasst Catharina Hasenclever, die Geschäftsführerin der Stiftung Kiba zusammen. Jede von ihnen habe die Auszeichnung verdient. „Aber wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Wettbewerb in jedem Jahr die Aufmerksamkeit auf ein von uns unterstütztes Gotteshaus lenken können, für das sich so offensichtlich viele Menschen begeistern.“