Die Marktkirche in Halle
Die Marktkirche in Halle

Eine Kirche, viele Zwecke

Stiftungsrundbrief „KiBa aktuell 3/2022“ erschienen

In Halle steht eine der schönsten spätgotischen Kirchen Mitteldeutschlands. Zwei Jahre lang wurde die Marktkirche saniert – und hat sich zur Stadt hin geöffnet: mit vielfältigen Angeboten in den ehemaligen Betstübchen und im einladend renovierten Innenraum der Kirche. Lernen Sie die Marktkirche in unserer Reportage im neuen Stiftungsrundbrief kennen!

Dorothea Heintze ist für die KiBa nach Halle gereist und berichtet über die „Kirche im neuen Gewand“. Die Marktkirche in Halle zählt zu den wichtigsten spätgotischen Kirchbauten in Mitteldeutschland. Ein kulturhistorischer Schatz mit einer dazu noch sehr außergewöhnlichen Baugeschichte. Denn ursprünglich standen auf dem Marktplatz von Halle zwei kleinere Pfarrkirchen aus dem 11. und 12. Jahrhundert. Doch dem von 1513 an regierenden Landesherrn der Stadt, dem katholischen Kardinal Albrecht von Brandenburg, war das zu kleinteilig: Luther und seine Reformation bedrohten sein Herrschaftsgebiet. Aber: was als katholische Machtdemonstration gedacht war, wurde in den folgenden Jahren zu einem wichtigen Ort der Reformation. Dreimal hat Martin Luther hier gepredigt.

Ein Modell dafür, was Kirche heute alles kann

Und jetzt ein dermaßen moderner Umbau? Geht das? Ulrike Wendland war Geschäftsführerin des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz in Berlin und findet klare Worte auf solche Fragen: „Wo Kirchen leer stehen, weil niemand mehr kommt, nützt auch die schönste Renovierung nicht.“ Und genau deshalb sei die neue Marktkirche in Halle ein Modellvorhaben für viele weitere Kirchen in Deutschland: „In Halle möchten wir zeigen, was Kirche heute alles kann.“

Die Lebensliebhaberin

Josephine Teske ist eine erfolgreiche „Sinnfluencerin“. Das sind Menschen, die christliche Inhalte im Internet verbreiten. Die Hamburger Theologin ist Gemeindepfarrerin mit Leib und Seele – und sie scheut sich nicht, Menschen jenseits der Kirchenmauern aufzusuchen. „Seligkeitsdinge_“ heißt ihr Kanal
im sozialen Netzwerk Instagram. Thomas Rheindorf hat sie besucht.

Die EU und die Kirchen: eine fruchtbare Beziehung

Katrin Hatzinger ist Oberkirchenrätin und Leiterin der Dienststelle Brüssel des Bevollmächtigten des Rates der EKD. Nicht nur sind die Kirchen in der EU präsent, schreibt sie in der Kolumne, für viele Kirchengemeinden spiele die EU auch eine wichtige Rolle. Viele Kirchengebäude konnten in den vergangenen Jahren mit Hilfe von EU-Fördergeldern saniert oder modernisiert werden – vor allem für Kirchen im ländlichen Raum gibt es häufig Fördermöglichkeiten

…und außerdem…

Die Kirchen öffnen sich für neue Aufgaben – das wurde beim „Preis der Stiftung KiBa“ überdeutlich. Zum Beispiel in der Leipziger Heilandskirche: der Umbau des Untergeschosses brachte die Gemeinde ganz nach oben. Mit 25.000 Euro prämierte die KiBa den gelungenen Wandel zum „Stadtteilzentrum Westkreuz“.

Das und mehr lesen Sie im jüngst erschienenen Stiftungsrundbrief „KiBa aktuell 3/2022“. Unsere Abonennten bekommen in dieser Tage in den Briefkasten. Sie bekommen den Brief (noch) nicht? Dann sendet Ihnen das KiBa-Büro den Stiftungsrundbrief gerne kostenlos zu. Anruf oder E-Mail genügt. Überdies steht „KiBa aktuell“ natürlich auch digital zum Herunterladen für Sie bereit. Auf der letzten Seite des Rundbriefes haben wir wieder ein Rätsel abgedruckt, bei dem Sie attraktive Preise gewinnen können.

Wir wünschen viel Freude und spannende Lektüre!