St. Petri Großbodungen

Kirche St. Petri Großbodungen
Ort 37345 Am Ohmberg, Kirchstr. 14
Homepage www.ev-­kirchenkreis-­suedharz.de
Landkreis Eichsfeld
Bundesland Thüringen
Landeskirche Evangelische Kirche in Mitteldeutschland
Beschreibung

Der Marktflecken Großbodungen wird bereits im 9. Jhd. erwähnt. Im Mittelalter gehörte der Ort zur Grafschaft Lohra, später wurde er Exklave zu Schwarzburg-Sondershausen – bis zur Übernahme durch Preußen. Deswegen ist zählt Großbodungen nicht zum historischen Eichsfeld und ist überwiegend evangelisch.

St. Petri wurde im 13. Jhd aus Naturstein errichtet und in der Folgezeit mehrfach baulich verändert. Der Westturm mit barocker Haube und oktogonaler Laterne ist im Kern mittelalterlich, sein Dach von 1715 ist mit Naturschiefer gedeckt; der Fachwerkaufsatz darunter beherbergt die Glockenstube. Das Schiff mit polygonalem Ostabschluss ist axial zum schmaleren Turm nach Norden verschoben. Den Innenraum mit Spiegelgewölbe prägen klare klassizistische Formen. Dominierend ist doppelstöckige dreiseitig umlaufende Empore, die im Osten in einer Altarwand mit Kanzel übergeht. Das Schiff wurde im 16. und 17. Jhd. baulich überformt und möglicherweise nach Norden verbeitert und nach Osten verlängert.

Das heutige Erscheinungsbild geht auf den Umbau im 19. Jhd. zurück. Zur Ausstattung gehören die Knauf-Orgel auf der Westempore (ebenfalls aus dem 19. Jhd.), ein Kruzifix aus dem 16. Jhd., ein Opferstock von 1585 sowie der Taufengel von 1700.

Methusalem: Im Turm hängt die älteste Kirchenglocke Thüringens, sie wurde 1333 gegossen.

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